Der Berliner Dom in Mitte überragt das Stadtbild schon von weitem. Es lohnt durchaus das Eintrittsgeld zum Erhalt des Doms zu entrichten (aktuell 15 Euro) und ihn genauer zu betrachten. Er wurde erbaut als Hof- und Domkirche der Hohenzollern unter Kaiser Wilhelm II., von 1894 bis 1905. Ein prächtiger Bau, der nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mittlerweile wieder hergerichtet worden ist – fast wie früher. Erst rund 30 Jahre nach Kriegsende begann der Wiederaufbau der zerstörten Kirche.

Eine Brandbombe hatte aus dem Dom im Krieg innen eine Ruine gemacht – die Kuppel durchschlug den Boden und beschädigte sogar die Hohenzollerngruft im Kellergeschoss schwer. Erst in den 50er Jahren bekam der Dom ein Notdach, lange wurde sogar über sein Abriss diskutiert. Die großartige Sauerorgel und die imposanten Steinfiguren überstanden die Jahre der offenen Witterung von Wind und Regen, die Fresken und Mosaike am Rande der Kuppel wurden zerstört und mussten mühevoll wieder hergerichtet werden. 1993 waren die Außenarbeiten am Dom abgeschlossen, innen sogar erst 2002. Die restaurierte Hohenzollerngruft ist erst seit 2026 wieder geöffnet.

Besonders empfehlenswert ist der Ausblick von der Kuppel aus. Einige Fotos siehst du hier in meinem Blog, die ich von oben aus geschossen habe. Auch ein Besuch im Domcafé lohnt, du sitzt bei Kaffee und frischem Kuchen direkt an der Spree.

Am Lustgarten, 10178 Berlin

http://www.berlinerdom.de/